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Aktuelles aus dem Pfarrverband Tittling

Neuer Gemeindeassistent im Pfarrverband Tittling-Neukirchen v. W.

Gottesdienstgemeinde heißt Felix Sanftleben willkommen.

Felix vorstellung

Ver­gan­ge­nen Sams­tag konn­te Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger im Rah­men des Vor­abend­got­tes­diens­tes in der Pfarr­kir­che St. Vitus Gemein­de­as­sis­tent Felix Sanft­le­ben als neu­en haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter im Pfarr­ver­band Titt­ling-Neu­kir­chen v. W. offi­zi­ell begrü­ßen. Zum 1. Sep­tem­ber trat er die Nach­fol­ge von Mir­jam Stä­de­le an, die sich im Mut­ter­schutz befindet.

Der neue Gemein­de­as­sis­tent zeig­te sich in den ers­ten Wor­ten, die er an die Got­tes­dienst­be­su­cher rich­te­te, sehr offen und humor­voll. Der Abschluss des aktu­el­len Sonn­tags­evan­ge­li­ums Wo zwei oder drei in mei­nem Namen ver­sam­melt sind, da bin ich mit­ten unter ihnen“ kämen ihm bei sei­ner Vor­stel­lung sehr ent­ge­gen, ließ er die Anwe­sen­den wis­sen. Gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein und die Begeg­nung mit Men­schen auch über die Jugend­ar­beit und Kin­der­pas­to­ral hin­aus sei­en für ihn näm­lich sehr wich­tig. Dabei kön­ne gleich­sam Jesus in die Mit­te gestellt und ihm Raum gege­ben wer­den, zeig­te er sich über­zeugt. Er hof­fe und freue sich auf vie­le neue Begeg­nun­gen an sei­nen neu­en Wir­kungs­stät­ten, auch wenn man in der momen­ta­nen Situa­ti­on sozu­sa­gen eine Coro­na-Edi­ti­on der bibli­schen Wor­te anwen­den müs­se: Wo zwei oder drei in 1,5 Metern Abstand ver­sam­melt sind, …“ Ohne Umschwei­fe erzähl­te er der Pfarr­ge­mein­de von den bis­he­ri­gen Sta­tio­nen sei­nes beruf­li­chen und pri­va­ten Lebens. Nach einer Aus­bil­dung zum Ret­tungs­sa­ni­tä­ter begann er ange­sichts damals schlech­ter Anstel­lungs­chan­cen eine kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung und arbei­te­te eini­ge Jah­re in den Berei­chen Dia­log­ma­nage­ment und Kun­den­ser­vice. Weil er aber schon lan­ge einen Ruf gespürt habe, ent­schloss er sich 2013, ein Stu­di­um zum Gemein­de­re­fe­ren­ten und Reli­gi­ons­leh­rer im Kir­chen­dienst auf­zu­neh­men. Wie Sie sicher bemerkt haben, bin ich kein gebür­ti­ger Nie­der­bay­er, ver­ste­he aber zu 99 Pro­zent baye­risch – und wenn ich unsi­cher bin, fra­ge ich nach“, ver­si­cher­te der 33-Jäh­ri­ge, der seit etwa zehn Jah­ren im Raum Pas­sau lebt, ver­hei­ra­tet ist und drei Kin­der hat. Nach dem Applaus der Got­tes­dienst­be­su­cher begrüß­te Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­der Rai­ner Gaß­ler den neu­en Mit­ar­bei­ter mit den Wor­ten Schön, dass du da bist!“ Auch er freue sich auf die Zusam­men­ar­beit und wün­sche ihm Zeit, sich mit den Men­schen, die hier im Drei­bur­gen­land etwas ganz Beson­de­res sei­en, ver­traut zu machen. Auch hof­fe er, dass es trotz aller pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen und Abstands­re­ge­lun­gen vie­le Gele­gen­hei­ten gebe, sich zu tref­fen. Gaß­ler zähl­te die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben, die das Berufs­bild des Gemein­de­as­sis­ten­ten beschrei­ben, auf und stell­te fest, dass es sich um eine anspruchs­vol­le, viel­schich­ti­ge Tätig­keit han­delt. Er sei sich aber allein sei­nes Vor­na­mens Felix wegen sicher, dass ihm vie­les gelin­gen wer­de und ver­wies dabei auf den latei­ni­schen Ursprung im Sin­ne von glücklich/​erfolgreich. Im Bei­sein der Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den Anna-Maria Stein­ho­fer aus Neu­kir­chen v. W. über­reich­te er Felix Sanft­le­ben ein klei­nes Willkommenspräsent.

Unser neuer Gemeindeassistent stellt sich vor

Felix sanftleben

Wohl begon­nen ist halb gewon­nen“, so wuss­te es schon Horaz vor über 2000 Jahren. 

Des­we­gen gestat­ten Sie mir bit­te, dass ich mich vor­stel­le, Felix Sanft­le­ben, ich bin der Neue“.

Ab 01. Sep­tem­ber 2020 darf ich als Gemein­de­as­sis­tent in Ihrem Pfarr­ver­band Titt­ling und Neu­kir­chen vorm Wald tätig sein. 

Damit beginnt etwas Neu­es, für Sie und für mich. Zu einem wohl begon­ne­nen“ Neu­an­fang gehört es, offen zu sein und ein­an­der ken­nen­zu­ler­nen. Daher stel­le ich mich Ihnen ger­ne vor.

Vor nun fast 10 Jah­ren bin ich mit mei­ner Frau von Mit­tel­deutsch­land in die Stadt Pas­sau gezo­gen. Hier leben wir mit unse­ren drei Kin­dern ( 8 Jah­re, 6 Jah­re und 1/2 Jah­re). Nach einer kauf­män­ni­schen Aus­bil­dung habe ich eini­ge Jah­re in den Berei­chen Dia­log­ma­nage­ment und Kun­den­ser­vice gear­bei­tet, bevor ich mich 2013 dazu ent­schlos­sen habe an der Aka­de­mie Dom­schu­le in Würz­burg ein Stu­di­um zum Gemein­de­re­fe­ren­ten und Reli­gi­ons­leh­rer im Kir­chen­dienst auf­zu­neh­men. Im Schul­jahr 2019/2020 durf­te ich mein Berufs­prak­ti­sches Jahr im Pfarr­ver­band Pas­sau Neu­stift und Auer­bach absol­vie­ren und mei­ne Schul­aus­bil­dung in den Grund­schu­len Alt­stadt und Inn­stadt sowie an der Mit­tel­schu­le St.Nikola“ intensivieren.

Spi­ri­tu­ell bin ich geprägt von der katho­li­schen Gemein­schaft Emma­nu­el, in der mei­ne Fami­lie und ich Mit­glie­der sind.

Zu mei­nen Hob­bys gehört das Segeln und Sur­fen. Im Auf und Ab der Wel­len und in der Kraft des Mee­res ent­de­cke ich immer wie­der Par­al­le­len für den Lebens- und Glau­bens­weg. Dabei kom­me ich ins Stau­nen und freue mich, Teil die­ser wun­der­ba­ren Schöp­fung zu sein.

Wenn nun der Weg in den neu­en Pfarr­ver­band beginnt, bin ich gespannt und neu­gie­rig und freue mich auf Sie. Ich wün­sche uns, dass wir in allen Her­aus­for­de­run­gen des Lebens immer wie­der Erfah­run­gen des Stau­nens und der Freu­de machen dür­fen, die zur Dank­bar­keit hin­füh­ren. Da ich der Nach­fol­ger von Frau Stä­de­le bin, wer­de ich vor­ran­gig in den Berei­chen arbei­ten, in denen Frau Stä­de­le der­zeit tätig war. Wie ich dar­über hin­aus Pfar­rer Feucht­in­ger und das Pfarr­team unter­stüt­zen kann, wird die Zukunft zei­gen. Ich freue mich auf jeden Fall schon Ihr neu­er Gemein­de­as­sis­tent zu sein.

Frohe Ostern ganz still

Pfarrer Fabian Feuchtinger ermutigt seine Kirchengemeinde mit der Osterbotschaft

So hat­ten die Chris­ten im Pfarr­ver­band Titt­ling – Neu­kir­chen v. Wald das Oster­fest noch nie erlebt – ohne Kir­chen­ge­mein­schaft, ohne freund­li­chen Hän­de­druck , ver­bun­den mit einem net­ten Oster­gruß, ohne fei­er­li­chen Oster­got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che. Bereits im Vor­feld rie­fen Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger und Pater Tho­mas dazu auf, die viel­fäl­ti­gen Anre­gun­gen im Pfarr­brief zur häus­li­chen Fei­er anzu­neh­men und daheim in der Fami­lie umzu­set­zen. Das sei natür­lich nicht das­sel­be, weiß Feucht­in­ger. Vie­le Pfarr­an­ge­hö­ri­ge sei­en bereits auf ihn zuge­kom­men und hät­ten ihm gesagt, wie sehr ihnen die gemein­sa­men Got­tes­diens­te feh­len wür­den. Das ver­ste­he er sehr gut, ihm gehe es schließ­lich nicht anders, so der Seel­sor­ger. Auf die Fra­ge, wie er selbst die­se etwas ande­re Oster­zeit erle­be, mein­te er: „ Es ist schon komisch und stimmt mich auch trau­rig, wenn man die öster­li­che Bot­schaft in die lee­re Kir­che hin­ein ver­kün­den muss! Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir wie­der zusam­men Got­tes­dienst fei­ern dür­fen!“ Ein klei­ner Trost für die Gläu­bi­gen in die­ser unsi­che­ren Zeit war das Ange­bot des Seel­sor­ge­teams, die Oster­spei­sen in das Got­tes­haus zu brin­gen und wei­hen zu las­sen, das — wie auch am Sonn­tag zuvor die Wei­he der Palm­bu­schen – sehr gut ange­nom­men wur­de. Bereits am Sams­tag­abend stell­ten die Gläu­bi­gen ihre Körb­chen mit bunt gefärb­ten Eiern, geba­cke­nen Oster­läm­mern, Salz u.a. auf den Stu­fen vor dem Altar ab. Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen fei­er­ten Pfar­rer Feucht­in­ger und Pater Tho­mas dann unter sich den Oster­got­tes­dienst, bei dem die Spei­sen geseg­net wur­den. Vie­le ent­zün­de­ten ihre mit­ge­brach­ten oder vor Ort gekauf­ten Ker­zen an der Oster­ker­ze vor dem Altar, um sich ein stil­les Oster­licht mit nach Hau­se zu neh­men. Es ist den Seel­sor­gern ein Anlie­gen, ihre Schäf­chen“ in die­ser Zeit nicht allei­ne zu las­sen und mit der öster­li­chen Bot­schaft zuver­sicht­lich zu stim­men. Pfar­rer Feucht­in­ger erin­nert dar­an, dass Ostern nach der Dun­kel­heit der Kar­wo­che und der Fas­ten­zeit der ers­te hel­le Tag sei. Tod, Kri­se und Lei­den haben nicht das letz­te Wort, es gibt ein Danach, in dem das Licht und das Leben sie­gen wer­den. So steht das Oster­fest in die­sem Jahr noch mehr als sonst für den Glau­ben dar­an , dass Gott unser aller Leben in sei­nen Hän­den hält und alles gut wer­den lässt, ermu­tigt er.

Rosenduft im ehelichen Alltag

23 Paare aus dem Pfarrverband feiern gemeinsam

Seit vie­len Jah­ren ist in der Pfar­rei St. Vitus der Ehe­ju­bi­lä­en­tag fes­ter Bestand­teil des Kir­chen­jah­res. Erst­mals seit Grün­dung des Pfarr­ver­ban­des Titt­ling-Neu­kir­chen v. W. wur­den zu die­sem Anlass auch Paa­re aus der Pfar­rei St. Mar­tin ein­ge­la­den. Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger zele­brier­te am ver­gan­gen Sonn­tag nicht nur die Mes­se, son­dern war zusam­men mit den Pfarr­ge­mein­de­rä­ten aus Titt­ling und Neu­kir­chen v. W. auch Gast­ge­ber für die Ehe­ju­bi­la­re, die auf 25, 40, 50 oder 60 gemein­sa­me Jah­re zurück­bli­cken konnten.

In den Mit­tel­punkt des Got­tes­diens­tes rück­te der Geist­li­che die rote Rose, die welt­weit als Sym­bol der Lie­be gilt. Ihre Blü­te strah­le Schön­heit und Wär­me aus und erin­ne­re vie­le Paa­re an den Tag der eige­nen Hoch­zeit. Von ihrem Duft sei bis heu­te etwas geblie­ben, zeig­te er sich sicher. Er durch­strömt als Lie­be den All­tag, strömt aber durch viel­fäl­ti­ges Enga­ge­ment in Ver­ei­nen und Grup­pie­run­gen auch hin­ein in die Gemein­schaft.“ Dazu kämen Stolz und Freu­de über die Kin­der und Enkel­kin­der, ergänz­te Feucht­in­ger und ver­wies auf den erst­ma­lig in Bay­ern began­ge­nen Groß­el­tern­tag. Neben der auf­fäl­li­gen Blü­te dürf­ten aber die fünf grü­nen Kelch­blät­ter nicht ver­ges­sen wer­den, mahn­te der Pfar­rer. Er deu­te­te sie als Sinn­bild der Treue, da sie auch im Win­ter nicht abfal­len. In die­sem Zusam­men­hang zoll­te er den Paa­ren Respekt für ihre lang­jäh­ri­ge gemein­sa­me Zeit und nann­te sie ein Vor­bild in der schnell­le­bi­gen Zeit. Gemein­sam habe man auch schon Ent­täu­schun­gen, Leid und Krank­hei­ten aus­ge­hal­ten, die genau­so zum Leben gehör­ten wie die Dor­nen zur Rose. Selbst wenn die Wohl­stand­ge­sell­schaft die Dor­nen ger­ne besei­ti­ge, sehe die Wirk­lich­keit anders aus. Gemein­sam sei­en auch die bis­he­ri­gen Tie­fen leich­ter zu bewäl­ti­gen gewe­sen. Mit den Augen des Glau­bens kann man wei­ter sehen als bis zu den Dor­nen. Gott hat am Trau­al­tar als drit­ter im Bun­de sein Weg­ge­leit zuge­si­chert. Jesus will wei­ter­hin hal­ten und tra­gen.“ Das Ver­trau­en dar­auf, Glück und ein hohes Alter in Gesund­heit wünsch­te Feucht­in­ger den Jubi­la­ren, bevor die Paa­re sich die Hän­de reich­ten und er ihnen erneut den Segen spen­de­te. Sei­nen beson­de­ren Dank rich­te­te er an die Grup­pe Zeit­los“ für die fei­er­li­che musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­diens­tes sowie an die Mit­glie­der der bei­den Pfarr­ge­mein­de­rä­te für die Vor­be­rei­tung und Gestal­tung des Festtages.

Fort­ge­setzt wur­de das Pro­gramm im Pfarr­zen­trum. Nach dem Sekt­emp­fang begrüß­te Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­der Rai­ner Gaß­ler die gela­de­nen Gäs­te und beglück­wünsch­te sie zur Sil­ber­nen Hoch­zeit, Rubin­hoch­zeit, Gol­de­nen oder gar Dia­man­te­nen Hoch­zeit. Heu­te wer­de ihnen fast jeder Wunsch von den Augen abge­le­sen wer­den und selbst die Ehe­män­ner dürf­ten sich end­lich auch ein­mal ent­spannt zurück­leh­nen, ganz ohne Kochen und Abwasch, ver­sprach er mit einem Augen­zwin­kern. Mit der Fei­er wol­le man Freu­de berei­ten, sie sol­le ein Zei­chen der Wert­schät­zung und des Respekts für den gemein­sam gegan­ge­nen Lebens­weg sein. Bevor die Mit­glie­der des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes das Mit­tag­essen ser­vier­ten, sprach Pfar­rer Feucht­in­ger mit den Jubel­paa­ren das Tisch­ge­bet. Für viel Geläch­ter sorg­te ein Film­bei­trag über Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­ble­me und sons­ti­ge Tücken im Lau­fe eines lan­gen Ehe­da­seins. Im Anschluss dar­an reis­te Gaß­ler mit den Gäs­ten zurück in die Jah­re 1959, 1969, 1979 und 1994. Die jewei­li­gen Orts­pfar­rer aus den Hoch­zeits­jah­ren wur­den eben­so in Erin­ne­rung geru­fen wie bedeu­ten­de Poli­ti­ker auf kom­mu­na­ler und bun­des­wei­ter Ebe­ne, Erfin­dun­gen, Sport- und Fern­seh­ereig­nis­se. Ins­be­son­de­re die Musik- und Kino­high­lights von damals rie­fen Erin­ne­run­gen wach. Ganz per­sön­lich wur­den die­se Erin­ne­run­gen bei der Prä­sen­ta­ti­on der Hoch­zeits­fo­tos, die die Paa­re im Vor­feld zur Ver­fü­gung gestellt hat­ten. Nur die Fri­su­ren der Her­ren haben sich ein wenig ver­än­dert“, merk­te der Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de lau­nig an. Der direk­te Ver­gleich mit dem gegen­wär­ti­gen Aus­se­hen kann zuhau­se im Detail erfol­gen, wur­den doch aktu­el­le Erin­ne­rungs­fo­tos für die 14 Paa­re aus Titt­ling und die neun Paa­re aus Neu­kir­chen v. W. auf­ge­nom­men. Neben den Bil­dern als Geschenk über­reich­te Pfar­rer Feucht­in­ger den Damen bezug­neh­mend auf die Pre­digt eine rote Rose und beglück­wünsch­te alle Jubi­la­re noch ein­mal per­sön­lich. An vie­len Tischen waren Zukunfts­plä­ne für wei­te­re Hoch­zeits­ju­bi­lä­en und gro­ßes Lob für alle Ver­ant­wort­li­chen zu ver­neh­men, wäh­rend man die Fei­er bei Kaf­fee und Kuchen aus­klin­gen ließ.


Clau­dia Schrank

Pfarrverband unterwegs in Österreich

In die­sem Jahr lud Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger sei­ne Pfarr­ver­bands­an­ge­hö­ri­gen zu einem Tages­aus­flug an den Phyrn­pass ein. Zunächst fei­er­ten die rund 85 Teil­neh­mer einen fei­er­li­chen Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che Maria Him­mel­fahrt in Spi­tal am Pyhrn. Im Anschluss klär­te der dor­ti­ge Pfar­rer, Zis­ter­zi­en­ser­pa­ter Fried­rich, die Besu­cher über die Geschich­te des Stifts auf, wobei er vor allem den fürch­ter­li­chen Brand im Okto­ber 1841 und die Auf­be­wah­rung des gesam­ten Gold­schat­zes der unga­ri­schen Natio­nal­bank 1945 ein­drucks­voll schil­der­te. Natür­lich erfuhr man wäh­rend die­ser Füh­rung auch etwas über den herr­li­chen Kir­chen­raum, wel­cher mit Gemäl­den von Dome­ni­co Alto­mon­te und Wolf­gang Heindl sowie dem Stuck von Dome­ni­co Car­lo­ne aus­ge­stat­tet ist. Die Fahrt führ­te wei­ter nach Schlier­bach, wo man das Stift der Zis­ter­zi­en­ser und deren Schau­kä­se­rei besuch­te. Vor allem die prunk­vol­le Stifts­kir­che, die wun­der­ba­re Biblio­thek und der Ber­nar­di-Fest­saal brach­ten die Pfarr­ver­bands­an­ge­hö­ri­gen zum Stau­nen. Um auch etwas aus dem Leben eines Zis­ter­zi­en­ser­mönchs zu erfah­ren, erzähl­te der dor­ti­ge Pri­or P. Gabri­el aus sei­nem Leben und beant­wor­te­te in sei­ner hei­te­ren Art ger­ne die Fra­gen der Besu­cher aus sei­ner frü­he­ren Hei­mat. Bevor wie­der die Heim­rei­se ange­tre­ten wur­de, bete­te man noch zusam­men mit den Mön­chen die Ves­per in der Stifts­kir­che. Die von Pfar­rer Feucht­in­ger akri­bisch vor­be­rei­te­te Fahrt begeis­ter­te Jung und Alt und man war sich einig: im nächs­ten Jahr will man wie­der wegfahren!

Pfarrwallfahrt nach Lourdes

Den Ort, an dem die Mut­ter Got­tes der Hl. Ber­na­det­te im Jah­re 1858 ins­ge­samt 18 Mal erschie­nen ist, besuch­te Anfang Sep­tem­ber eine 42-köp­fi­ge Pil­ger­grup­pe aus dem Pfarr­ver­band. Die Wall­fahrt begann mit einem Got­tes­dienst und einer Kir-chen­füh­rung in der Asam­ba­si­li­ka Alten­markt. Gestärkt durch eine klei­ne Brot­zeit ging es wei­ter zum Münch­ner Flug­ha­fen, von wel­chem man nach Lourdes/​Tarbes auf­brach. Nach einem reich­hal­ti­gen Abend­essen nah­men die Wall­fah­rer an der täg­lich statt­fin­den­den Lich­ter­pro­zes­si­on teil, wur­den Teil des Lich­ter­mee­res und stimm­ten in das Ave, Ave, Ave Maria ein.

Der zwei­te Tag begann bei mit einem gemein­sa­men Got­tes­dienst aller deutsch­spra­chi­gen Pil­ger­grup­pen an der Grot­te, an der die Got­tes­mut­ter der Hl. Ber­na­det­te erschie­nen ist. Die Geschich­te des Wall­fahrts­or­tes lern­te man anhand eines Doku­men­tar­films ken­nen. Bei einem Rund­gang durch den Hei­li­gen Bezirk mit Rei­se­lei­te­rin Han­ne Rucha wur­den den Pil­gern die ver­schie­de­nen Kir­chen und Gebets­stät­ten gezeigt. Nach­mit­tags bestand bei strah­len­dem Son­nen­schein die Mög­lich­keit am Kreuz­weg teil­zu­neh­men, sich die Kir­chen genau­er anzu­schau­en, ein Bad im Lour­des­was­ser zu neh­men oder bei der Anbe­tung in der unter­ir­di­schen Basi­li­ka teil­zu­neh­men. Mit der Teil­nah­me an der ergrei­fen­den Lich­ter­pro­zes­si­on ende­te für vie­le der Abend.

Die gro­ße inter­na­tio­na­le Mes­se mit ca. 145 Geist­li­chen und meh­re­ren Tau­send Pil­gern war der Höhe­punkt des drit­ten Tages. Nach­mit­tags nah­men vie­le das Ange­bot der Rei­se-lei­te­rin wahr und mach­ten sich auf den Weg in die Pyre­nä­en, wo man Gavar­nie, die höchst­ge­le­gens­te Ort­schaft die­ser Gebirgs­ket­te besuchte.

Am Mor­gen des vier­ten und letz­ten Tages der Wall­fahrt fei­er­te die Grup­pe einen Got­tes­dienst in der Kryp­ta, der ältes­ten Kir­che im Hei­li­gen Bezirk, in wel­cher Ber­na­det­te selbst noch gebe­tet hat. Bei einem Stadt­rund­gang durch die Alt­stadt von Lour­des besuch­te man wich­ti­ge Orte aus dem Leben der Hl. Ber­na­det­te, wie ihr Geburts­haus, ihren Tauf­stein oder das Gefäng­nis, in dem die Fami­lie eini­ge Jah­re leb­te. Mit vie­len Ein­drü­cken und im Glau­ben gestärkt mach­te man sich wie­der auf den Nach­hau­se­weg. Der Dank aller galt Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger für die Pla­nung der schö­nen Pilgerreise.

Gemeindereferent Franz Brunner begeht Neuland

Verabschiedung_brunner

Im Rah­men des Sonn­tags­got­tes­diens­tes am 21.07.2019 ver­ab­schie­de­te sich der Pfarr­ver­band Titt­ling – Neu­kir­chen v. W. von Gemein­de­re­fe­rent Franz Brun­ner. Seit 2012 übte die­ser sei­nen pas­to­ra­len Dienst in Titt­ling aus, seit der Grün­dung des Pfarr­ver­ban­des vor zwei Jah­ren war er auch für Neu­kir­chen v. W. zustän­dig. Zum 1. Sep­tem­ber wird er sei­nen Dienst im Pfarr­ver­band Wald­kir­chen antreten.

Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger wür­dig­te den Ein­satz des pas­to­ra­len Mit­ar­bei­ters. Er erin­ner­te an die Vor­be­rei­tung und Fei­er zahl­rei­cher öku­me­ni­scher Klein­kin­der­got­tes­diens­te, Fami­li­en­got­tes­diens­te und Weg­got­tes­diens­te mit Erst­kom­mu­ni­kan­ten und Firm­lin­gen, die er häu­fig auch im Reli­gi­ons­un­ter­richt hat­te. Eini­ge Jah­re habe er die Minis­tran­ten betreut und als Kurat die Pfad­fin­der beglei­tet. Feder­füh­rend sei er auch bei der Gestal­tung der Kin­der­met­te und des Krip­pen­spiels gewe­sen, so Feucht­in­ger. Sein ganz per­sön­li­cher Dank galt Brun­ner für die Unter­stüt­zung bei sei­nem eige­nen Neu­an­fang als Pfar­rer vor zwei Jah­ren in Titt­ling: Mit dir war ein Mit­ar­bei­ter da, den man immer fra­gen konn­te und der mit den gewohn­ten Abläu­fen ver­traut war. Dafür ein herz­li­ches Vergelt’s Gott und Got­tes rei­chen Segen!“ Als ehe­ma­li­ger Land­schafts­gärt­ner war Franz Brun­ner auch ein gern gese­he­ner Hel­fer im Bibel­gar­ten. Dar­auf Bezug neh­mend über­reich­ten die bei­den Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­den Anna-Maria Stein­ho­fer und Rai­ner Gaß­ler im Namen des Pfarr­ver­ban­des und der Gre­mi­en sowie aller haupt- und ehren­amt­li­cher Mit­ar­bei­ter dem schei­den­den Gemein­de­re­fe­ren­ten einen Apfel­baum. Mit Blick auf die unter­schied­lich gestal­te­ten Anhän­ger vol­ler guter Wün­sche für die Zukunft stell­te Pfar­rer Feucht­in­ger fest: Es ist ein Mul­ti­vit­amin­baum gewor­den. Möge er dir eine gute Ern­te im wört­li­chen und über­tra­ge­nen Sin­ne bescheren!“

In sei­nen per­sön­li­chen Abschieds­wor­ten brach­te Gemein­de­re­fe­rent Franz Brun­ner die Got­tes­dienst­be­su­cher zum Lachen, als er eine Anek­do­te vom Ende sei­nes Prak­ti­kums in Hau­zen­berg erzähl­te. Er blick­te auf sei­ne Anfän­ge in Titt­ling zurück und dank­te Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger, des­sen Vor­gän­ger Pfar­rer i. R. Msgr. Rudolf Kall­mai­er, Pater Tho­mas, den Mit­ar­bei­te­rin­nen der Pfarr­bü­ros sowie allen Ehren­amt­li­chen für die gute Zusam­men­ar­beit. Den Minis­tran­ten und Pfad­fin­dern wünsch­te er wei­ter­hin viel Spaß bei ihren Aktio­nen. Ihnen allen wün­sche ich, dass sie stets die Nähe Got­tes spü­ren und in der Kir­che Gemein­schaft fin­den. Den­ken Sie stets dar­an, dass Sie in ers­ter Linie wegen Gott hier sind und nicht wegen des Boden­per­so­nals“, schloss er mit Blick auf die stei­gen­de Anzahl der Kirchenaustritte.


Clau­dia Schrank

Pfarrverband besucht die nördliche Oberpfalz

Nach Wald­sas­sen, Kon­ners­reuth und Focken­feld führ­te der Tages­aus­flug des Pfarr­ver­bands Titt­ling – Neu­kir­chen v.W..

Die rund 90 Teil­neh­mer aus bei­den Pfar­rei­en besuch­ten zunächst die berühm­te Biblio­thek des Klos­ters Waldsassen.

Hier konn­te man mit rie­si­gen Pan­tof­feln an den Füßen die wun­der­bar geschnitz­ten Figu­ren des Hoch­muts von Karl Stilp bewun­dern, die die Gale­rie tra­gen, die den Saal umläuft. Von dem Biblio­theks­saal aus ging es gleich wei­ter in die frisch reno­vier­te Stifts­ba­si­li­ka Wald­sas­sen, wel­che baye­ri­sche, ita­lie­ni­sche und böh­mi­sche Künst­ler gestal­te­ten und die Besu­cher stark an den Pas­sau­er Dom erinnerte.

Nach dem Mit­tag­essen erkun­de­te man den klei­nen Ort Kon­ners­reuth, in wel­chem die bekann­te stig­ma­ti­sier­te The­re­se Neu­mann leb­te. In der Pfarr­kir­che, im Res­lhaus und an ihrem Grab wur­de den Teil­neh­mern des Aus­flugs die Lebens- und Wir­kungs­ge­schich­te der Resl von Kon­ners­reuth“ näher gebracht.

Zu Kaf­fee und Kuchen besuch­te man Rapha­el Stein­ho­fer in Focken­feld. Der Neu­kirch­ner Ober­mi­nis­trant und Pfarr­ge­mein­de­rats­mit­glied besucht seit zwei Jah­ren die Schu­le, um sein Abitur nach­zu­ho­len und wird einer der vier letz­ten Schü­ler des Spät­be­ru­fe­nen-Semi­nars sein.

Zum Abschluss fei­er­ten die Titt­lin­ger und Neu­kirch­ner einen gemein­sa­men Got­tes­dienst in der Drei­fal­tig­keits­kir­che Kappl. Die von Pfar­rer Feucht­in­ger und dem Pfarr­ge­mein­de­rat Neu­kir­chen v.W. akri­bisch vor­be­rei­te­te Fahrt begeis­ter­te Jung und Alt und auf der Heim­fahrt wur­de schon der nächst­jäh­ri­ge Aus­flug geplant.