Den Heiligen Geist am Hochfest Pfingsten sichtbar gemacht

Tittling Pfarrverband am 05.06.2023

Freude über neu gegründeten Kirchenchor

In Stau­nen ver­setzt wur­den die Besu­cher des Fest­got­tes­diens­tes am Pfingst­sonn­tag in der Pfarr­kir­che St. Vitus. Bevor Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger den Segen spen­de­te, bat er alle Kin­der in den Altar­raum. Die­se hat­ten zuvor mit Gemein­de­re­fe­rent Felix Sanft­le­ben par­al­lel zum Pfarr­got­tes­dienst Kin­der­kir­che gefei­ert. Gemein­sam rie­fen sie am Ende des Pfarr­got­tes­diens­tes im Chor den Hei­li­gen Geist. Dann gin­gen die Bli­cke nach oben, denn unzäh­li­ge Rosen­blät­ter schweb­ten von der Decke des Pres­by­te­ri­ums her­ab. Mit die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Pfings­tak­ti­on wur­de nicht nur für die Kin­der die Gegen­wart des Hei­li­gen Geis­tes ver­an­schau­licht. Zuvor hat­te Pfar­rer Feucht­in­ger in sei­ner Pre­digt Bezug auf die Apos­tel­ge­schich­te genom­men. Hier habe der Hei­li­ge Geist fast wie eine Super­kraft gewirkt. Jeder seh­ne sich im All­tag immer wie­der nach Super­kräf­ten wie man sie von Comic­hel­den wie Super­man oder Spi­der­man ken­ne, so der Geist­li­che. Er wünsch­te den Gläu­bi­gen die Gabe der Unter­schei­dung, denn man müs­se auch erken­nen, in wel­cher Form man den Geist gera­de brau­che. Da gebe es zum einen den Geist mit Feu­er und Sturm, der akti­vie­re, zum ande­ren aber auch den Geist der Akzep­tanz, der in schwe­ren Lebens­si­tua­tio­nen sanft wie ein Hauch als Bei­stand und Trös­ter fun­gie­ren könne.

Im Pfarr­gar­ten ver­deut­lich­te Gemein­de­re­fe­rent Felix Sanft­le­ben den jüngs­ten Got­tes­dienst­be­su­chern, dass an Pfings­ten alles in Bewe­gung kom­me. Gemein­sam wur­de das gro­ße Schwung­tuch in Bewe­gung gesetzt. Gedan­ken der Titt­lin­ger und Witz­manns­ber­ger Grund­schü­ler zu den Gaben des Hei­li­gen Geis­tes waren auf der Papier­in­stal­la­ti­on zu lesen, die im Reli­gi­ons­un­ter­richt ange­fer­tigt wur­de und am Hoch­fest Pfings­ten den Kir­chen­raum schmück­te. Die Got­tes­dienst­be­su­cher applau­dier­ten neben den ideen­rei­chen Gestal­tungs­ele­men­ten des Pfingst­sonn­tags ins­be­son­de­re dem Gesang des neu gegrün­de­ten Kir­chen­cho­res unter der Lei­tung von Bir­git Gsödl. ​„Ich freue mich nar­risch, wie man auf gut baye­risch sagt, dass die Empo­re wie­der so voll ist. Viel­leicht hat auch da der Hei­li­ge Geist gewirkt.“, mein­te Pfar­rer Feucht­in­ger. Erfreu­li­cher­wei­se habe sich mit der Neu­grün­dung des Cho­res mit mitt­ler­wei­le 36 Sän­ge­rin­nen und Sän­gern erfüllt, was der Wunsch sei­nes ver­stor­be­nen Vor­gän­gers Dekan Rudolf Kall­mai­er gewe­sen war.

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