„Aufnehmen, Speichern und Bewahren“, dafür ist ein Kaktus bekannt. Wenn es regnet nimmt er eine große Menge an Wasser auf, speichert es für trockene Zeiten und seine Stacheln bewahren das, was an Gutem in ihm gespeichert ist.
Mach es wie ein Kaktus, dann machst du es wie Maria — so war der Tenor des Familiengottesdienstes am 21. Mai in Tittling. Auch Maria hat Gottes Botschaft aufgenommen, „bewahrte alles was sie gehört und gesehen hatte in ihrem Herzen (Lk. 2) und lies sich durch nichts die Treue zu ihrem Sohn nehmen. Soweit so gut. Wenn wir aber nur aufnehmen, speichern und bewahren, wird unsere Welt eine Welt voller stachliger „öder“ Kakteen sein. Die Fähigkeit aufzublühen wird häufig vergessen, wenn es um den Kaktus geht. Das, was Gott in einem Gutes bewirkt hat, auch nach außen zu tragen, es blühen zu lassen, darin kann Maria mit ihrem Magnifikat ein Vorbild für uns sein. „Was hat Gott Großes an uns getan? Was ist es das wir zum aufblühen bringen wollen und sollen?“ — in einer persönlichen Antwort darauf waren die GottesdienstbesucherInnen eingeladen Blüten an den großen Kaktus vor dem Altar zu heften um sichtbar zu machen, wir als Gemeinde Gottes sind eine blühende Landschaft.



