Eine zauberhafte Woche im Zeltlager

Tittling Pfarrverband am 27.08.2026

Sommerferien ist Zeltlagerzeit! Bei bestem Wetter machten sich 26 Kinder und 11 Leiter mit dem Hogwarts-Express auf den Weg ins Zauberercamp nach Triftern. Da der Hogwarts-Express aktuell allerdings wegen Schienenersatzverkehrs auf einen Bus angewiesen ist, begann die magische Reise etwas anders als gewohnt.

Sechs Tage lang wur­de am Eder­hof in Trift­ern gemein­sam gelacht, gespielt, gebas­telt und jede Men­ge Aben­teu­er erlebt.
Zu Beginn wur­den die Kin­der in die vier Häu­ser der berühm­ten Zau­ber­schu­le Hog­warts ein­ge­teilt: Gryffin­dor, Raven­claw, Huf­fle­puff und Sly­the­rin. Über die gesam­te Woche konn­ten die Häu­ser bei ver­schie­de­nen Auf­ga­ben und Spie­len Punk­te sam­meln und so um den begehr­ten Pokal des Lagers kämp­fen.
Anschlie­ßend stan­den eini­ge Ken­nen­lern­spie­le auf dem Pro­gramm, denn auch in die­sem Jahr durf­ten wie­der eini­ge Kin­der des Kin­der- und Jugend­hau­ses Hof­kir­chen am Zelt­la­ger teil­neh­men.
Nach einer erwar­tungs­ge­mäß etwas unru­hi­gen ers­ten Nacht star­te­te der nächs­te Tag mit Quid­ditch – der wohl bekann­tes­ten Sport­art der Zau­be­rer­welt. Ziel ist es unter ande­rem, den klei­nen gol­de­nen Schnatz zu fan­gen. Da uns dafür lei­der kein ech­ter flie­gen­der Schnatz zur Ver­fü­gung stand, muss­te kur­zer­hand ein Lei­ter die­se Auf­ga­be über­neh­men.
Am Nach­mit­tag ging es mit dem Flug­trai­ning wei­ter. Beim ​„Har­re Bro­da“, einem aus Holz­stäm­men gebau­ten Karus­sell, konn­ten die Nach­wuchs­zau­be­rer ihre Flug­küns­te unter Beweis stel­len. Schnell ent­wi­ckel­te sich das unge­wöhn­li­che Fahr­ge­schäft zu einem abso­lu­ten Lager­high­light.
Tra­di­ti­ons­ge­mäß fand am zwei­ten Abend die Tuch­über­ga­be statt. Dabei wer­den neue Kin­der fei­er­lich in die Gemein­schaft auf­ge­nom­men, oder Kin­der, die in eine neue Stu­fe auf­stei­gen, erhal­ten ihr neu­es Hals­tuch. In die­sem Jahr durf­ten gleich 2 Wölf­lin­ge, 2 Jup­fis und 4 Pfadis ihr Ver­spre­chen able­gen und sich über ein Hals­tuch freu­en, das ihnen in fei­er­li­chem Rah­men am Lager­feu­er über­reicht wur­de – ein beson­de­rer Moment und ein wich­ti­ger Schritt in ihrer Pfad­fin­der­zeit.
Der Don­ners­tag stand ganz im Zei­chen der Work­shops. Die klei­nen Nach­wuchs­he­xen und ‑zau­be­rer konn­ten Kräu­ter­salz her­stel­len, eige­ne Zau­ber­stä­be und Dra­chen­ei­er bas­teln und Zau­ber­trän­ke brau­en. Beson­ders viel Zeit wur­de außer­dem wie­der einem unse­rer selbst­ge­dreh­ten Film­pro­jek­te gewid­met.
Die Kin­der las­sen sich dabei von bekann­ten Fil­men, Seri­en oder Spie­len inspi­rie­ren, ent­wi­ckeln dar­aus aber ihre ganz eige­ne Geschich­te und schrei­ben dafür ein eige­nes Dreh­buch. Anschlie­ßend wur­den die Auf­nah­men mit viel Auf­wand zu einem fer­ti­gen Film zusam­men­ge­schnit­ten. Pas­send zum Lager­the­ma ent­stand in die­sem Jahr die Fort­set­zung unse­res bereits bestehen­den Lager­films. Auf ​„Harald Töp­fer und die Nase auf der Stirn“ folg­te nun der zwei­te Teil: ​„Harald Töp­fer und der Bas­ti­lisk im Kel­ler“.
Natür­lich durf­ten auch ein Besuch im Frei­bad und eine Lager­olym­pia­de nicht feh­len. Pas­send zum The­ma wur­de die­se kur­zer­hand zum ​„Trima­gi­schen Tur­nier“ umge­wan­delt. Dabei konn­ten die Kin­der ihr Wis­sen über die Welt der Zau­be­rei und die Pfad­fin­de­rei unter Beweis stel­len und sich bei ver­schie­de­nen sport­li­chen Her­aus­for­de­run­gen mit­ein­an­der mes­sen.
Zum Abschluss des Lagers wur­de gemein­sam ein Lager­got­tes­dienst gefei­ert. Im Mit­tel­punkt stand dabei der Patro­nus-Zau­ber. Um einen beson­ders star­ken Schutz­zau­ber zu beschwö­ren, müs­sen Zau­be­rer an einen ihrer glück­lichs­ten Momen­te den­ken. Auch wir wur­den dazu ein­ge­la­den, uns im All­tag immer wie­der bewusst an unse­re per­sön­li­chen Glücks­mo­men­te zu erin­nern und für die­se dank­bar zu sein.
So ging eine rund­um gelun­ge­ne Lager­wo­che zu Ende – mit bes­tem Wet­ter, vie­len Aben­teu­ern und einem wun­der­schö­nen Mit­ein­an­der. Müde, aber mit vie­len neu­en Glücks­mo­men­ten und Erin­ne­run­gen im Gepäck, die hof­fent­lich auch in Jahr­zehn­ten noch für ein Lächeln sor­gen wer­den, wur­den die Kin­der am Sonn­tag wie­der von ihren Eltern abgeholt.

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