Pfarrverbandsfest in St. Kolomann - Dank und Abschied

Tittling Pfarrverband am 27.08.2026

Unter dem Motto des Dankes feierten die Pfarrverbände Tittling und Neukirchen vorm Wald gemeinsam ihr Pfarrverbandsfest in St. Kolomann. Eingeladen waren die Pfarrgemeinden sowie alle haupt- und ehrenamtlich Engagierten, deren Einsatz das Leben in den Gemeinden Tag für Tag bereichert. Zugleich stand das Fest im Zeichen der Verabschiedung von Gemeindereferent Felix Sanftleben, der mit seiner Familie nach Brüssel zieht.

Den Auf­takt bil­de­te ein gemein­sa­mer Zug vom Bay­er­wald­park­platz zur St.-Kolomann-Kirche, wo Dekan Fabi­an Feucht­in­ger zusam­men mit Pfarr­vi­kar Pater Tho­mas und über 200 Gläu­bi­gen einen fest­li­chen Got­tes­dienst fei­er­te. 13 Minis­tran­ten ver­rich­te­ten ihren Dienst am Altar vor der St.-Kolomann-Kirche. Par­al­lel dazu gestal­te­te Felix Sanft­le­ben gemein­sam mit den Kin­dern die Kin­der­kir­che, bei der den Kin­dern die Bot­schaft der Schrift­tex­te auf kind­ge­rech­te Art und Wei­se ver­mit­telt wird. Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung der Mess­fei­er sorg­te der Kir­chen­chor Neu­kir­chen vorm Wald.

In sei­ner Pre­digt griff Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger die Fra­ge aus dem Evan­ge­li­um auf: ​„Was ist mir im Leben wich­tig? Was ist mein Schatz?“ Die­se Bot­schaft pas­se beson­ders gut zu einem Fest, das den Men­schen gewid­met sei, die oft im Hin­ter­grund wir­ken. Ob beim Besuch von Kran­ken, der Vor­be­rei­tung von Andach­ten und Got­tes­diens­ten, der Orga­ni­sa­ti­on von Sit­zun­gen oder in der Kin­der- Jugend — und Senio­ren­ar­beit – vie­le Frau­en, Män­ner und Kin­der über­neh­men Ver­ant­wor­tung mit Herz, Geduld und gro­ßer Hin­ga­be. ​„Von die­sen leuch­ten­den Her­zen lebt unse­re Pfarr­ge­mein­de“, beton­te Pfar­rer Feuchtinger.

Beson­de­re Wor­te fand der Pfar­rer für Gemein­de­re­fe­rent Felix Sanft­le­ben. In den ver­gan­ge­nen sechs Jah­ren habe er den Pfarr­ver­band ent­schei­dend mit­ge­prägt und vor allem Kin­dern und Jugend­li­chen den Glau­ben auf leben­di­ge Wei­se näher­ge­bracht. Mit Krea­ti­vi­tät, Geduld und Offen­heit habe er Men­schen beglei­tet, Brü­cken gebaut und das Gemein­de­le­ben berei­chert. Auch wenn sein neu­er Lebens­mit­tel­punkt künf­tig in Brüs­sel lie­ge, blei­be die Ver­bun­den­heit mit dem Pfarr­ver­band bestehen. Wäh­rend der Feri­en wer­de Sanft­le­ben regel­mä­ßig zurück­keh­ren und sich wei­ter­hin in Pro­jek­ten und Ver­an­stal­tun­gen ein­brin­gen. Bezie­hun­gen müss­ten nicht abbre­chen, nur weil sich der Wohn­ort ände­re, so Feuchtinger.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst wur­de Gemein­de­re­fe­rent Felix Sanft­le­ben fei­er­lich ver­ab­schie­det. Die PGR-Vor­sit­zen­de Anna-Maria Stein­ho­fer rich­te­te im Namen des Gesamt­pfarr­ge­mein­de­ra­tes herz­li­che und bewe­gen­de Dan­kes­wor­te an ihn. Sie wür­dig­te sei­nen uner­müd­li­chen Ein­satz, sei­ne Offen­heit für die Men­schen und die vie­len Impul­se, mit denen er das Leben im Pfarr­ver­band berei­chert habe. Beson­ders hob sie sei­ne Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen sowie sei­ne Fähig­keit her­vor, Men­schen für den Glau­ben und die Gemein­schaft zu begeis­tern. Als Zei­chen der Wert­schät­zung über­reich­te der Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat ein Abschieds­ge­schenk mit bel­gi­schen Spe­zia­li­tä­ten – eine Erin­ne­rung an sei­ne Begrü­ßung im Pfarr­ver­band und zugleich ein pas­sen­der Beglei­ter für sei­nen neu­en Lebensabschnitt.

Mit beson­ders per­sön­li­chen Wor­ten ver­ab­schie­de­ten sich die Titt­lin­ger Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten von ihrem lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­ter. In ihrer Anspra­che dank­ten sie Felix Sanft­le­ben für sein gro­ßes Enga­ge­ment, sei­ne Geduld und sei­nen Humor. Sie erin­ner­ten dar­an, dass die gemein­sa­men Grup­pen­stun­den, Aus­flü­ge und zahl­rei­chen Aktio­nen mit ihm nie lang­wei­lig gewe­sen sei­en. Beson­ders schätz­ten sie, dass er den Glau­ben nicht nur ver­mit­telt, son­dern vor­ge­lebt habe. Selbst auf gemein­sa­men Fahr­ten habe er mit klei­nen Got­tes­diens­ten und Andach­ten dafür gesorgt, dass der Glau­be stets einen fes­ten Platz hat­te. Auch wenn ihn künf­tig rund 826 Kilo­me­ter von der Hei­mat tren­nen, sei­en sie froh, dass er ihnen wei­ter­hin ver­bun­den blei­be und in den Feri­en immer wie­der in den Pfarr­ver­band zurück­keh­ren wer­de. Als Zei­chen ihrer Dank­bar­keit über­reich­ten die Titt­lin­ger Minis­tran­ten ihrem lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­ter ein Erin­ne­rungs­prä­sent und ver­ab­schie­de­ten ihn mit den Wor­ten: ​„Wir sagen nicht Tschüss, son­dern Dan­ke – und bis bald.“

Auch die Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten aus Neu­kir­chen vorm Wald schlos­sen sich den Dan­kes­wor­ten an. Sie wür­dig­ten eben­falls sein gro­ßes Enga­ge­ment und über­reich­ten ihm eine Tas­se mit Bil­dern der Minis­tran­ten­schar. So sol­len ihn die gemein­sa­men Erin­ne­run­gen auch in sei­ner neu­en Hei­mat stets begleiten.

Bewe­gen­de Wor­te fand auch Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger. Er dank­te Felix Sanft­le­ben für sei­nen wert­vol­len Dienst, die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit und die gewach­se­ne Freund­schaft. Eben­so bezog er des­sen Frau Isa­bel­la in sei­nen Dank ein, die das Gemein­de­le­ben stets mit­ge­tra­gen und berei­chert habe.

Sicht­lich gerührt bedank­te sich Felix Sanft­le­ben bei allen Anwe­sen­den für die gro­ße Wert­schät­zung. Er beton­te, dass es kein Abschied für immer sei. In den Feri­en wer­de er nach Titt­ling und Neu­kir­chen vorm Wald zurück­keh­ren und sich wei­ter­hin in Pro­jek­ten und Ver­an­stal­tun­gen enga­gie­ren. Sei­ne enge Ver­bun­den­heit mit den Men­schen im Pfarr­ver­band blei­be auch über die Ent­fer­nung hin­weg bestehen.

Beim gemein­sa­men Mit­tag­essen im Fest­zelt klang der Fest­tag in gesel­li­ger Atmo­sphä­re aus. Für das leib­li­che Wohl sorg­te der Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat gemein­sam mit dem Ver­ein St.-Kolomann-Kirche e. V., der auch das Fest­zelt bereit­stell­te. Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die Fei­er von The­re­sa Schenk und Micha­el Fischer vom Salz­we­ger Trach­ten­ver­ein. Ein rund­um gelun­ge­nes und wun­der­ba­res Fest, wie alle Betei­lig­ten fan­den. Und am Ende des Tages wur­de auch spür­bar, was den Pfarr­ver­band aus­zeich­net: eine star­ke Gemein­schaft, die Glau­ben, Zusam­men­halt und Wert­schät­zung lebt und in der Abschie­de nicht das Ende, son­dern Aus­druck einer blei­ben­den Ver­bun­den­heit sind.

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