Die Erstkommunionkinder trafen sich mit der Gottesdienstgemeinde vor den Grundschulen, von wo aus alle in einer Prozession mit brennenden Kerzen in die Kirche einzogen. In Tittling wurde die Eucharistiefeier als Familiengottesdienst gestaltet. Aktiv eingebunden wurden alle Gottesdienstbesucher im Predigtspiel, das vom Familiengottesdienst-Team gestaltet wurde. Die Erzählung von einem König, der seine große Halle füllen will, war dabei zentral. Nachdem der Königssohn es mit Stroh probiert hatte, wusste die Königstochter bereits, was wirklich ausfüllt — nämlich der Schein des Lichts. Gemeindereferent Felix Sanftleben übertrug den Kerngedanken der Erzählung vom König und seinen Kindern dann auf das Licht, das Simeon und Hannah in Jesus erkennen. Aber auch in den Kyrie-Rufen, die von den Erstkommunionkindern in beiden Pfarrkirchen vorgetragen wurden, stand bereits das Strahlen und Leuchten des Kyrios im Vordergrund. Auch die Fürbitten wurden von den Erstkommunionkindern ausgestaltet. Zu jedem Fürbittruf wurde eine passende Kerze, zum Beispiel eine Osterkerze oder eine Klassenkerze, entzündet.
Vor dem Vaterunser lud Pfarrer Feuchtinger die Kinder ein, sich um den Altar zu versammeln und dort bis zur Kommunionausteilung die Messe mitzufeiern. Am Ende bestand für alle Mitfeiernden die Möglichkeit zum Empfang des Blasius-Segens. Ein herzlicher Dank gilt den Tischmüttern, die den Prozessionszug begleitet haben.



