Kino, Dom & Filmstadt: Ministranten des Pfarrverbands auf großer Entdeckungstour in Freising und München

Tittling Pfarrverband am 27.12.2025

„Jaqueline, schwing die Hufe, es geht wieder los!“ - Fast ein viertel Jahrhundert nach dem Erfolgsfilm „Der Schuh des Manitu“ war es in diesem Jahr soweit. Der zweite Teil des komödiantischen-Bayern-Westerns mit Michael „Bully“ Herbig flimmert über die Kino-Leinwände. Natürlich wollten sich das unsere Ministranten des Pfarrverbands nicht entgehen lassen.

Am Diens­tag, 18. Novem­ber 2025, stand des­halb ein gemein­sa­mer Besuch im Cine­plex Pas­sau auf dem Pro­gramm, um den bis­her erfolg­reichs­ten deut­schen Film nach Coro­na zu sehen. Das ​„Kanu des Mani­tu“, sorg­te für vie­le Lacher und bes­te Stim­mung. Schon hier zeig­te sich, wie wert­voll sol­che gemein­sa­men Unter­neh­mun­gen für das Mit­ein­an­der im Pfarr­ver­band sind: Lachen, Gesprä­che und das gemein­sa­me Erleb­nis stärk­ten den Zusam­men­halt der Grup­pen aus den drei Kirchorten.

Der Buß- und Bet­tag am 19. Novem­ber 2025, ein schul­frei­er Tag in Bay­ern, wur­de für einen gro­ßen gemein­sa­men Aus­flug genutzt. Früh mor­gens star­te­te ein voll besetz­ter 60-Sitzer-Rei­se­bus in Neu­kir­chen vorm Wald in Rich­tung Frei­sing. Gemein­de­re­fe­rent Felix Sanft­le­ben eröff­ne­te den Aus­flug mit einem gemein­sa­men Gebet und ein paar Impul­sen für den Tag.

In Frei­sing führ­te der Weg zunächst durch die his­to­ri­sche Alt­stadt hin­auf auf den Dom­berg. Dort gab es den ers­ten Pro­gramm­punkt des Tages: eine exklu­si­ve Dom­füh­rung im Frei­sin­ger Dom St. Maria und St. Kor­bi­ni­an. Die Minis­tran­ten erhiel­ten span­nen­de Ein­bli­cke in die Geschich­te des Doms und begeg­ne­ten dem Glau­ben ganz kon­kret an einem Ort, der seit Jahr­hun­der­ten davon geprägt ist.

Besich­tigt wur­de unter ande­rem der Schrein des hei­li­gen Kor­bi­ni­an, des Bis­tums­grün­ders von Frei­sing. Auch die Kryp­ta mit dem Schrein des hei­li­gen Non­no­sus wur­de besucht. Ein beson­de­res Erleb­nis war dabei das alte Brauch­tum, unter dem Schrein hin­durch­zu­krie­chen — von dem sich die Men­schen erhof­fen, dadurch von ihrem Rücken­lei­den befreit zu wer­den. Auch wenn unse­re Minis noch fit sind und kei­ne Rücken­pro­ble­me haben, kroch ein Groß­teil der Minis natür­lich auch unter dem Schrein hin­durch. Ein wei­te­rer außer­ge­wöhn­li­cher Pro­gramm­punkt war der Zugang zum alten Chor­ge­stühl, ein Bereich, der nor­ma­ler­wei­se nicht öffent­lich zugäng­lich ist und den Besuch zu etwas ganz Beson­de­rem machte.

Nach dem geist­lich-kul­tu­rel­len Teil ging es wei­ter zur Bava­ria Film­stadt in Mün­chen. Bei einer Füh­rung erhiel­ten die Minis­tran­ten einen Blick hin­ter die Kulis­sen von Film und Fern­se­hen. Tech­nik, Kulis­sen­bau und Tricks der Film­welt sorg­ten für Stau­nen und vie­le neu­gie­ri­ge Fra­gen. Im Klas­sen­zim­mer aus ​„Fack ju Göthe 3“ ver­such­ten sich eini­ge Minis­tran­ten selbst als Dar­stel­ler von Chan­tal, Dan­ger und Co. Wie viel Wert aufs Detail bei man­chen Fil­men gelegt wur­de, erfuh­ren die Minis beim Besuch der Ori­gi­nal­ku­lis­se des 1981 erschie­nen Films ​„Das Boot“ unter der Regie von Wolf­gang Petersen.

Gro­ßen Anklang fand auch das 4D-Erleb­nis­ki­no, das Film nicht nur sicht­bar, son­dern auch spür­bar mach­te durch sich zum Film pas­send bewe­gen­de Sit­ze, Wind und sogar Was­ser­sprit­zer. Ein letz­tes High­light in der Film­stadt war schließ­lich der Besuch der Kulis­sen von ​„Kanu des Mani­tu“, die nach dem Kino­be­such am Vor­tag natür­lich sofort wie­der­erkannt wur­den und für vie­le begeis­ter­te Reak­tio­nen sorgten.

Auf dem Weg zurück nach Neu­kir­chen vorm Wald hielt der Rei­se­bus noch bei einem belieb­ten Fast­food-Restau­rant in Vater­stet­ten, was nach so einem erleb­nis­rei­chen Tag eine will­kom­me­ne Stär­kung war. Abschlie­ßend bete­ten die Minis­tran­ten noch ein Abend­ge­bet, wel­ches von Pas­to­ral­as­sis­ten­tin Anna Wag­ner aus­ge­stal­tet wur­de. Das Evan­ge­li­um vom Schatz im Acker stand dabei im Mit­tel­punkt und die Mess­die­ner über­leg­ten, was waren in den letz­ten bei­den Tagen Momen­te, die zu mei­nen Schät­zen gehören.

Die­se zwei Tage haben ein­drucks­voll gezeigt: Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten leis­ten nicht nur einen wich­ti­gen Dienst im Got­tes­dienst, son­dern gestal­ten aktiv Gemein­schaft, wach­sen über Kirch­or­te hin­weg zusam­men und erle­ben Kir­che auf viel­fäl­ti­ge Wei­se. Oder anders gesagt: Wahn­sinn, was unse­re Minis alles machen.

Weitere Nachrichten

27.08.2026

Pfarrverbandsfest in St. Kolomann - Dank und Abschied

Unter dem Motto des Dankes feierten die Pfarrverbände Tittling und Neukirchen vorm Wald gemeinsam ihr…

27.08.2026

Wasser marsch! – Eine spritzige Sommergruppenstunde

Am 30. Juli hieß es für die Ministranten des gesamten Pfarrverbands: Sonnencreme einpacken, Handtuch nicht…

27.08.2026

Besuch aus Wales

Am 05.08.2026 wurde der Pfadfinderstamm Tittling von fünf sogenannten „Explorer Scouts“ aus Wales…

27.08.2026

Eine zauberhafte Woche im Zeltlager

Sommerferien ist Zeltlagerzeit! Bei bestem Wetter machten sich 26 Kinder und 11 Leiter mit dem…