Jugendbekenntnissonntag in Tittling: Pfadfinder und Ministranten werden zu „Pilgern der Hoffnung“
„Pilger der Hoffnung – mit Rucksack, Licht und ziemlich echten Fragen“.
Wie jedes Jahr gestalteten auch heuer wieder der Pfadfinderstamm Tittling, die Ministranten Tittling und die Firmkandidaten des Pfarrverbands den Jugendbekenntnissonntag aus.
Wer an diesem Tag in die Kirche kam, der wusste, heute passiert hier etwas Besonderes. Anfangs war die Kirche noch dunkel, keine Kerzen brannten am Altar und die Jugendlichen sammelten sich vor der Kirchentür.
In einem kurzen Impuls vor der Messe machte Pater Thomas schon klar: Hier wird heute nicht einfach „abgesessen“, hier wird gepilgert. So begann die Messe mit einem imposanten Einzug der vielen Jugendlichen, die sich in unserem Pfarrverband engagieren.
„Pilger der Hoffnung“ – das Motto des Heiligen Jahres 2025 – sollte in dieser Messe nicht nur als Überschrift auf dem Liedblatt stehen, sondern spürbar werden. Ein Pilger hat meistens einen Rucksack dabei. Und so haben auch Menschen, die für Jesus unterwegs sind, einen Rucksack voller Erfahrungen: Freude und Zweifel, Mut und Müdigkeit, Sehnsucht und Fragen dabei.
Begleitet wurden der Gottesdienst von Luce und ihre Freunden — den Maskottchen des Heiligen Jahres. Vier Mädchen aus dem Pfadfinderstamm haben sich dafür in Kostümen geworfen und mit blauen Hoffnungs-Haaren, schmutzigen Stiefeln, Pilgerstab und Laterne auf sympathische Weise das deutlich gemacht, was Pilger der Hoffnung auch bedeutet: unterwegs sein, stolpern dürfen – und trotzdem nicht allein sein.
Das Evangelium erinnerte daran, dass Jesus selbst im dunkelsten Moment Hoffnung schenkt: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
Eine Zusage, die trägt – gerade dann, wenn nicht alles hell ist.
Dieser Jugendbekenntnissonntag war kein Abschluss, sondern ein Aufbruch. Oder wie es die Jugendlichen selbst gemeinsam ausriefen:
„Jesus, du glaubst an uns – mach uns zu Pilgern der Hoffnung!“



