Ein großes Danke: Abschied aus dem Pfarrgemeinderat

Tittling Pfarrverband am 21.05.2026

Im festlichen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt wurden im Pfarrverband Tittling / Neukirchen vorm Wald mehrere langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderates feierlich verabschiedet. Im Mittelpunkt standen Dankbarkeit, Wertschätzung und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für das Leben der Kirche.

Pfar­rer Fabi­an Feucht­in­ger griff in sei­ner Pre­digt die Bedeu­tung des Fes­tes Chris­ti Him­mel­fahrt auf und erin­ner­te dar­an, dass Jesus sei­nen Jün­gern den Auf­trag hin­ter­las­sen habe, die Kir­che wei­ter­zu­tra­gen und die Gemein­schaft leben­dig zu hal­ten. Kir­che lebt vor allem von Men­schen, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men, mit­den­ken und sich ein­brin­gen. Vie­le Diens­te wür­den oft im Hin­ter­grund gesche­hen und des­halb leicht über­se­hen wer­den. Umso wich­ti­ger sei es, die­sen Ein­satz sicht­bar zu machen und Dan­ke zu sagen.

Im Anschluss dank­te die Vor­sit­zen­de des Gesamt­pfarr­ge­mein­de­ra­tes Titt­ling / Neu­kir­chen vorm Wald, Anna Maria Stein­ho­fer, den schei­den­den Mit­glie­dern per­sön­lich für ihren lang­jäh­ri­gen Ein­satz. Sie wür­dig­te die vie­len Stun­den, die in Sit­zun­gen, Pla­nun­gen, Got­tes­diens­ten, Ver­an­stal­tun­gen und zahl­rei­chen Arbei­ten im Hin­ter­grund inves­tiert wurden.

Aus dem Pfarr­ge­mein­de­rat Titt­ling wur­de zunächst Rai­ner Gas­s­ler ver­ab­schie­det, der ins­ge­samt zwölf Jah­re dem Pfarr­ge­mein­de­rat ange­hör­te und davon acht Jah­re als Vor­sit­zen­der tätig war. In die­ser Zeit präg­te er den Pfarr­ver­band ent­schei­dend mit, orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tun­gen, führ­te Gesprä­che und war für vie­le Men­schen Ansprech­part­ner und Stim­me der Pfar­rei. Beson­ders sei­ne pro­fes­sio­nel­len und humor­vol­len Anspra­chen blei­ben vie­len in Erinnerung.

Für beein­dru­cken­de 28 Jah­re Enga­ge­ment wur­de The­re­se Kern geehrt. Als lang­jäh­ri­ges Mit­glied und stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de war sie eine ver­läss­li­che Stüt­ze des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes. Mit ihrer ruhi­gen und bestän­di­gen Art brach­te sie sich über Jahr­zehn­te hin­weg in Got­tes­diens­te, Dis­kus­sio­nen, Pla­nun­gen und Ent­schei­dun­gen ein.

Clau­dia Schrank war 16 Jah­re Mit­glied des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und über­nahm dabei vor allem Auf­ga­ben in der Öffent­lich­keits­ar­beit. Sie foto­gra­fier­te Ver­an­stal­tun­gen, schrieb Berich­te und gestal­te­te Pfarr­brief­ar­ti­kel. Durch ihre Arbeit wur­den vie­le Momen­te des Pfarr­le­bens doku­men­tiert und sicht­bar gemacht – oft im Hin­ter­grund und mit gro­ßem zeit­li­chen Aufwand.

Eben­falls ver­ab­schie­det wur­de Wal­traud Pün­ner, die acht Jah­re lang als Ver­tre­te­rin des Pfarr­se­kre­ta­ri­ats eine wich­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen Pfarr­bü­ro, Seel­sor­gern und Pfarr­ge­mein­de­rat dar­stell­te. Für ihre Ver­läss­lich­keit und ihren Ein­satz sprach ihr die Pfarr­ge­mein­de gro­ßen Dank aus.

Aus dem Pfarr­ge­mein­de­rat Neu­kir­chen vorm Wald wur­den Albert Dick, sein Bru­der Fabi­an Dick, Rapha­el Stein­ho­fer sowie Mag­da­le­na Sage­der ver­ab­schie­det. Albert Dick war acht Jah­re Mit­glied des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und pack­te über­all dort mit an, wo Hil­fe gebraucht wur­de. Beson­ders geschätzt wur­de sei­ne unkom­pli­zier­te Art und sei­ne Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

Fabi­an Dick enga­gier­te sich ins­ge­samt zwölf Jah­re im Pfarr­ge­mein­de­rat. Gemein­sam mit sei­nem Bru­der setz­te er sich mit viel Herz­blut für das Leben der Pfar­rei ein und war bei zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen und Aktio­nen eine gro­ße Unterstützung.

Rapha­el Stein­ho­fer gehör­te eben­falls acht Jah­re dem Pfarr­ge­mein­de­rat an und wirk­te vor allem im Hin­ter­grund. Er betreu­te unter ande­rem die Home­page, pfleg­te Infor­ma­tio­nen und sorg­te dafür, dass die Pfar­rei auch digi­tal prä­sent blieb – eine Auf­ga­be, die oft selbst­ver­ständ­lich wirkt, aber viel Zeit und Ein­satz erfordert.

Mag­da­le­na Sage­der enga­gier­te sich acht Jah­re lang beson­ders für die Jugend und das Mit­ein­an­der in der Pfarr­ge­mein­de. Ob bei Ver­an­stal­tun­gen, Fes­ten oder Got­tes­diens­ten – sie war stets mit gro­ßem Ein­satz und viel Herz­blut dabei und brach­te sich beson­ders im Bereich der Jugend­ar­beit ein.

Als Zei­chen der Aner­ken­nung erhiel­ten die aus­schei­den­den Mit­glie­der Urkun­den des Bis­tums Pas­sau sowie Geschen­ke der Pfar­rei. Die Pfarr­ge­mein­de bedank­te sich mit Applaus für die oft jahr­zehn­te­lan­ge ehren­amt­li­che Mitarbeit.

Zum Abschluss des Got­tes­diens­tes wur­de noch ein­mal deut­lich, wie wert­voll Men­schen sind, die ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Kraft in den Dienst der Gemein­schaft stel­len. Ihr Enga­ge­ment habe die Pfarr­ge­mein­den über vie­le Jah­re hin­weg geprägt und leben­dig gehalten.

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